Berliner Bier-Adventskalender #20: Dicke Hose

Am vierten Adventssonntag darf Braumeister Thorsten Schoppe noch einmal die Muskeln spielen lassen. Sein Roggen Roll Ale will einen auf dicke Hose machen, wirkt aber ein wenig wie ein übrig gebliebener Macker in speckigen Jeans und Hard-Rock-Café-T-Shirt. Das trifft sowohl auf das Verpackungsdesign als auch auf den Geschmack zu: Das ziemlich kräftige Ale (sieben Prozent Volumenalkohol) röhrt beim ersten Schluck mächtig los, schmeckt dann aber eher weniger aufregend. Kein schlechtes Bier, aber irgendwie nichts für uns.

#20: Schoppe Bräu – Roggen Roll Ale

Stil: Ale, obergärig
Alkoholgehalt: 7,0 Prozent
Malz- und Hopfensorten: Acht verschiedene Spezialmalze, Citra-Hopfen, keine weiteren Angaben
Zusatz: Roggenmalz
Brauort: Brauhaus Südstern, Berlin-Kreuzberg

Aussehen: Farbe einer Haselnuss, leichter Rotstich, schöner Schaum, kein schönes Etiketten-Design (Herr D.: 6,5/10, Ms. Smámunir: 6/10)

Riecht nach: getrockneter Ananas, Triple Sec (Orangenlikör), Vollkornbrot (Herr D.: 6,5/10, Ms. Smámunir: 7/10)

Schmeckt wie: Honig, Orangeat, Gewürzkuchen, Schwarzbrot, Sauerkirsche (Herr D.: 5,5/10, Ms. Smámunir: 6/10)

Gesamtnote: 6,25 von 10

roggen-4

Alle Biere des Adventskalenders

#1: Heidenpeters India Pale Ale (German Style) & Kalender-Regeln (4,9)
#2: Spent Brewers Collective – Red Oat Ale (7,4)
#3: Bierfabrik – Wedding Pale Ale (7,75)
#4: Two Fellas – Sorachi Ace Farmhouse Ale (8,33)
#5: Berliner Berg – Lager (5,75)
#6: Brauerei Lemke – Original (6,1)
#7: BrewBaker – Red Lager (6,9)
#8: Heidenpeters Thirsty Lady (7,75)
#9: Spent Brewers Collective – Bloom’s Beer (8,2)
#10: Brauerei Lemke – Berlin Pale Ale (7,1)

#11: BRLO – Pale Ale (8,2)
#12: BrewBaker – Berlin IPA (7,4)
#13: Schoppe Bräu – Holy Shit Ale (7,33)
#14: Flying Turtle – Pale Ale (6,8)
#15: Indigo – India Pale Ale (7,2)
#16: Berliner Berg – Pale Ale (7,1)
#17: Heidenpeters Smoked Porter (7,66)
#18: Bierfabrik – Schluckspecht (7,66)
#19: Spent X Bierfabrik – Maple Walnut Stout (7,66)

Kommentar verfassen