Feigensenf

Die Legende der Feigenprinzessin.

Es war einmal eine Prinzessin, die liebte Feigen über alles. Also schickte sie ihre Reiter los um im ganzen Land die schönsten Exemplare zu sammeln. Einige aß die Prinzessin sofort, aus anderen ließ sie die köstlichsten Speisen zubereiten. Aber eins fehlte ihr zum vollkommenen Glück: Jemand, mit dem sie ihre kulinarische Freude teilen konnte. Erneut schickte sie ihre Reiter los, um im Land zu verkünden, das der junge Mann, der ihr die geheimnisvollste Feigenspeise bringe, zu ihrem liebsten Prinzen ernannt würde. In den darauffolgenden Wochen standen die Anwärter Schlage und schauten entzückt dabei zu, wie sich Prinzessin durch die vielen Gaben futterte. Aber nichts konnte sie mehr überraschen. Bis eines Tages – die Schlange vor dem Schloss hatte sich schon sehr gelichtet – ein schöner junger Mann mit feigenfarbenem Haar und einem kleinen Weckglas in den Händen vor ihr stand. In dem Glas befand sich eine geheimnisvolle Creme mit einem Geschmack, wie er ihr niemals zuvor begegnet war. Da war er endlich ihr Feigenprinz!

Feigensenf // Figmustard

350 g getrocknete Feigen
2 EL Aprikosen-Marmelade
2 EL Senfkörner, gemörsert

1 EL Senfkörner, ganz
1 EL Pfefferkörner, gemörstert

1 getrocknete Chili, gemörsert
80 ml Portwein
2 EL Apfelessig
2 EL brauner Zucker

Die Feigen von dicken Stielen befreien und kleinschneiden. Über Nacht in reichlich Wasser einweichen lassen. Die Früchte am nächsten Tag mit

Marmelade, Senfkörnern, Portwein, Essig, Zucker und Chili und Pfeffer in einem Kochtopf ca. 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Mit einem Stabmixer pürieren und im Topf einige Stunden durchziehen lassen. Erneut aufkochen lassen, den Feigensenf anschließend heiß in Gläser füllen und gut verschließen.

1 Kommentare

  1. Pingback: Involtini-Burger mit Mangold und Appenzeller | smámunir

Kommentar verfassen