Persiana

Die schönsten Geschenke macht man sich manchmal selbst. Und mit Geburtstag und Weihnachten in einem Monat ist in diesem Jahr einiges an Selbst-Geschenken zusammengekommen. Ganz vorne mit dabei diese Kochbuch-Schönheit.

image

Persiana von Sabrina Ghayour stand schon lange auf unserer lebenswichtig-Einkaufsliste. Im Mittelpunkt des Buchs steht die Küche des Nahen und Mittleren Ostens. Das Buch ist ein Bestseller und hat in diesem Jahr schon einige Preise eingeheimst (u.a. OFM Awards best new cookbook) und der Autorin in England einige Fernsehauftritte und Autorinnenengagements beschert.

Sabrina Ghayour wurde in Teheran geboren. Während der iranischen Revolution Ende der 70er Jahre flüchtete ihre Familie ins Ausland. Aufgewachsen ist Ghayour in London, wo sie mit ihren persischen Köstlichkeiten im Rahmen ihres Supperclubs erstmals Aufsehen erregte. So kam es dann auch zu Persiana.

image

Von “Mezze & sharing plates” über “Soups, stews & tagines” bis zu “Desserts & sweet treats” ist Persiana in 6 Rezeptkapitel unterteilt, die jeweils mit mir-läuft-das-Wasser-im-Mund-zusammen Rezeptfotos gestaltet sind. Die Rezepte sind zugänglich und beruhen auf Zutaten von denen nur sehr wenige schwer zu bekommen sein sollten.

image

Nachdem wir vor Weihnachten bereits den “Persian Saffron Chicken, Fennel & Barberry Stew” (S. 83) nachgekocht haben, ging es gestern Abend mit zwei vegetarischen Gerichten in die nächste Runde: “Broad Beans with Garlic, Dill & Eggs” und “Aubergine Chermoula”. Bohnen, reichlich Knoblauch, Dill und Ei sind schon mal ein gutes Team, in das würzig-süßliche Auberginengericht mit Tomate, Paprika, Honig und Rosinen haben wir uns unsterblich verliebt. Hhhhhm, so lecker!

image

 

Persiana von Sabrina Ghayour ist bis jetzt nur auf Englisch erschienen, aber über den deutschen Buchhandel einfach zu bestellen. Für alle, die schon einmal mitkochen möchten, gibt es ein paar Rezepte aus dem Buch beim Guardian.

Kommentar verfassen